Donnerstag, 19. August 2010

Las Vegas für Arme oder die, die es werden wollen

Wird es das Las Vegas Berlins? Nein, dafür ist es zu dreckig. Vielleicht ein Las Vegas für Arme oder auch die, die es werden wollen - durch Casinos.
In den rbb-Nachrichten wurde kürzlich berichtet, dass Millionen Gelder in die "Renovierung" Moabits gesteckt werden. Doch wo? Bitte wo? In riesige Einkaufszentren, Hotels, nicht in die kleinen oder auch großen Straßen der "normalen" Bürger.
Siehe Beusselstraße: Ein Geschäft schließt nach dem anderen. Bäcker werden verdrängt, gebrauchte Küchengeräte-Läden werden vertrieben. Es ist ein nahezu evolutionärer Ablauf: The fittest survives. "Die am besten Angepassten" sind in diesem Falle Casinos, Spielbuden, zwielichtige Einrichtungen. Bunte Farben locken, Stroboskope flackern die ganze Nacht hindurch. Ein Laden schließt, wird leer geräumt und wenige Wochen später werden die großen Leuchtreklameschilder gehisst.
Wohin soll das noch führen? Wird die ganze Beusselstraße eine einzige Casino-Street mit entsprechendem Publikum?
Trauriges Berlin.

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